Sibylle Pasche, Autor bei Sibylle Pasche https://sibyllepasche.com/author/sibylle/ Sculptures, Skulpturen, Paintings, Bilder, Mixed Media, Marmor, Marble Fri, 24 May 2024 07:14:36 +0000 de hourly 1 Der Kunstmarkt ist undemokratisch – eine interessante Analyse! https://sibyllepasche.com/2024/05/23/der-kunstmarkt-ist-undemokratisch-monopol-magazin/ https://sibyllepasche.com/2024/05/23/der-kunstmarkt-ist-undemokratisch-monopol-magazin/#respond Thu, 23 May 2024 15:10:05 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=3559 "Der Kunstmarkt ist undemokratisch"
Die Qualität von Kunstwerken kann man nicht messen, den Erfolg von Künstlern schon: Magnus Resch hat mit Wissenschaftlern die Karrieren von einer halben Million Künstlern untersucht, das Ergebnis der Studie ist jetzt im "Science"-Magazin erschienen. Silke Hohmann traf den Gründer und Autor zum Gespräch

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Der Kunstmarkt ist undemokratisch – Monopol Magazin

Die Qualität von Kunstwerken kann man nicht messen, den Erfolg von Künstlern schon: Magnus Resch hat mit Wissenschaftlern die Karrieren von einer halben Million Künstlern untersucht, das Ergebnis der Studie ist jetzt im „Science“-Magazin erschienen. Silke Hohmann traf den Gründer und Autor zum Gespräch (Link zum Artikel).

Magnus Resch, Sie haben gemeinsam mit einem Team von Datenwissenschaftlern versucht, den Erfolg von Künstlern zu vermessen. Mit welcher Prämisse sind Sie eingestiegen?
Daten, Daten, Daten! Als Ökonom betrachte ich den Kunstmarkt durch Zahlen. In meiner Doktorarbeit analysierte ich, was eine Galerie erfolgreich macht. Ich wollte mich jetzt auf Künstler konzentrieren. Durch meine App hatte ich endlich die Daten dafür. Damit sprach ich die Netzwerk-Theoretikern Laszlo Barabasi und Sam Fraiberger an. Drei Jahre arbeiteten wir an dem Paper.

Zu welchen Ergebnissen kamen Sie? Wurden Sie überrascht?
Ich war erstaunt, wie undemokratisch der Kunstmarkt ist. Es gibt ein kleines Netzwerk von Institutionen, die den Erfolg gepachtet haben. Hier werden die Superstar-Künstler gemacht, die unsere Enkel im Museum bestaunen. Alle anderen sind in Insel-Netzwerken, weit weg vom gelobten Land und ohne große Erfolgsaussichten.

Heißt das, wer am Anfang in den richtigen Kreisen verkehrte, bleibt drin, die in den weniger erfolgreichen auch?
Leider ja. Das Netzwerk ist undurchlässig – Aufstiegschancen gleich null. Fängt man einmal in der Insel an, bleibt man auch da. Der Kunstmarkt gleicht dem Kastensystem in Indien.

Von welchen Netzwerken sprechen Sie?
Die üblichen Verdächtigen sind die Einflussreichsten: MoMA, Guggenheim und Gagosian Gallery, zusammen mit der Pace Gallery, Metropolitan Museum of Art, Art Institute of Chicago, and National Gallery of Art in Washington, D.C. – natürlich alles Amerikaner und die meisten in New York.

Das sind Institutionen und Händler, die viel Erfahrung und einen geschulten Qualitätssinn haben. Stellen Sie die in Frage?
Natürlich nicht. Larry Gagosian ist ein großartiger Unternehmer. Er bringt seine Künstler in den Top-Museen unter. Das ist sein Geschäftsmodell. Er nutzt dafür sein Netzwerk – so wie es jeder andere Unternehmer auch macht. Da sein Netzwerk besonders relevant ist, bestimmt er, was gute Kunst ist. Er ist der Tastemaker unserer Generation.

Was ist mit „späten Karrieren“ oder Entdeckungen von Künstlern, deren Œuvre viele Jahre jenseits der öffentlichen Wahrnehmung entstand?
Sie sind die absolute Ausnahme. Wir haben eine halbe Millionen Künstler untersucht. Nur 240 Künstler haben den Aufstieg geschafft – also haben in schwachen Institutionen angefangen und konnten dann doch bei Top-Institutionen ausstellen. 240 von 500.000!

Haben Sie Parameter gefunden, um künstlerische Qualität zu beziffern?
In den meisten Künsten kann Qualität nicht gemessen werden. Im Sport ist das einfacher: Der beste Golfer ist der, der am wenigsten Schläge braucht. Der beste Sprinter ist der, der die 100 Meter am schnellsten rennt. In der Kunst geht das nicht. Hier übernimmt das Netzwerk. Ein paar Kuratoren, Galeristen, Museumsdirektoren und reiche Sammler bestimmen, was gute Kunst ist – und was unsere Kinder im Museum bestaunen dürfen.

Was braucht ein Künstler Ihren Untersuchungen nach also?
Man muss Unternehmer sein. Also knallhart am Aufbau seiner Marke arbeiten und netzwerken, um die richtigen Leute kennenzulernen. Es geht nicht darum, der beste Maler und der kreativste Kopf zu sein. Es ist erschreckend, dass Künstler an den Akademien lernen, wie man den Pinsel hält, aber nicht, wie der Kunstmarkt funktioniert. Ich plädiere seit Jahren für mehr Management in der Kunst.

Folgt man Ihren Strategien, könnte jeder zum erfolgreichen Künstler werden?
Ja. Kunst ist subjektiv. Was mir gefällt, muss Ihnen nicht gefallen. Und hier setzt das Netzwerk ein. Es übernimmt die Bewertung und gibt der Kunst ihren Wert. Es ist also ein Irrglaube zu meinen, dass erfolgreiche Künstler besonders talentiert sind. Erfolgreiche Künstler sind schlichtweg im richtigen Netzwerk.

Versuchen Sie, mit Ihren Ansätzen wie auch bei Ihrem Buch „Management für Kunstgalerien“ und der aktuellen Studie, die wolkige, teilweise willkürlich wirkende Wertschöpfungskette in der Kunst endlich dingfest zu machen?
Der Kunstmarkt hat ein Riesenroblem: Keiner kauft Kunst. Die Anzahl der verkauften Werke ist seit Jahren rückläufig, zwischen 2007 und 2017 sogar um 20 Prozent gesunken. 30 Prozent aller Galerien machen Verlust. Gleichzeitig hört man ständig von Rekordpreisen. Die Wahrnehmung ist verzerrt, weil es zwei Welten gibt. Das Top-End-Segment und der Rest. Das Top-End-Segment ist das zentrale Netzwerk, das ich eben beschrieben habe. Hier sind die Superstar-Künstler und die Markt-Macher. Im Rest ist schlichtweg jeder andere, also 99.9 Prozent aller Galerien und Künstler. Und die leiden. Die Leute mit Einfluss haben natürlich ein Interesse daran, dass alles so bleibt. Die Top-Galeristen wollen die Preise oben halten, die Künstler wollen relevant bleiben, die Sammler nicht einen Wertverlust ihrer Assets erleben. Was mich wundert, ist, dass alle Insel-Institutionen beschäftigt sind, Ausstellungen zu organisieren, anstatt dagegen auf die Barrikaden zu gehen! Es braucht also eine Intervention von außen.

Klingt als würden Sie gerne nach den Erkenntnissen aus Ihrer Studie ein Programm aufstellen. Welches?
Als Unternehmer tut es mir zwar in der Seele weh, nach politischer Intervention zu rufen, aber die braucht es wohl. Staatliche Museen müssen Künstlern Ausstellungen geben, die nicht von den Top-Galerien kommen. Das könnte in einem Äquivalent zu „Blind Auditions“ gemacht werden, so wie in amerikanischen Orchestern nicht selten offene Stellen besetzt werden. Oder durch eine Lotterie.

Eine Umverteilung, die auch eine Einbuße von Qualität bedeuten könnte, oder?
Es gibt keine Qualität in der Kunst. Das hat Duchamp mit seinem Urinal doch schon 1917 bewiesen. Wie kann ein Pissoir qualitativ hochwertige Kunst sein? Das ist doch Blödsinn. Umverteilung ist daher das falsche Wort. Ich nenne es Fairness und Gleichberechtigung, damit jeder erfolgreich werden kann – ganz unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und sexueller Orientierung.

Welches Ziel verfolgen Sie damit?
Mein Ziel ist es, den Kunstmarkt transparenter zu machen, damit mehr Leute Kunst kaufen. Davon profitieren alle, vor allem Künstler und Galeristen. Es geht darum den Markt zugänglicher, fairer und ehrlicher zu machen. Meine App, die wie „Shazam“ für Kunst funktioniert, ist ein erster Schritt. Meine Bücher („Managament von Kunstgalerien“) und diese wissenschaftliche Analyse sind weitere. Ich bin kein Träumer. Es ist ein weiter Weg.

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Zwiegespräch mit Bäumen – Kunstprojekt des Kulturforums Berneck https://sibyllepasche.com/2024/04/26/zwiegespraech-mit-baeumen-kunstprojekt-des-kulturforums-berneck/ https://sibyllepasche.com/2024/04/26/zwiegespraech-mit-baeumen-kunstprojekt-des-kulturforums-berneck/#respond Fri, 26 Apr 2024 13:16:19 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=3547 Winterschlaf - Frühlingserwachen
Skulptureninstallation von Sibylle Pasche

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Zwiegespräch mit Bäumen – Kunstprojekt des Kulturforums Berneck

Markus Buschor, Alpha-Rheintal-Platz, Ingrid Tekenbroek, Kübachbrunnen, KUSPI024, Buswendeplatz, Urs Fritz, Torkel Oberdorf, Sibylle Pasche, Heiligkreuz-Kapelle, Isabel Rohner, Katholische Kirche, Peter Federer, Mehrzweckhalle Westseite, Jürg jenny, Lindenhausplatz, Simon Kness, Schloss Grünenstein, Balgach.

Winterschlaf – Frühlingserwachen, Marmor und Steine, 2024
Eine Skulpturen Installation von Sibylle Pasche  vor der Heiligkreuz-Kapelle in Berneck

„Nahrung, Schatten, Sauerstoff, Trost spendende Linde hier. Pures Lebenselixier. Sinnlichkeit und Licht versprühende Skulptur dort, den Rhythmen und Gesetzen der Natur folgend, in sich selbst ruhend, standhaft, freundlich. Oase der Stille, geheimnisvoll, leuchtend, ungewöhnlich, ein zufällig gestrandeter ‚Findling‘. Ruhepol in unsicheren Zeiten, erdgebunden, beständig. Fels in der Brandung in einer von Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit geprägten Gesellschaft. Kraftvoller Einklang, zeitlose Schönheit. Ei, in sich geschlossen, Symbol der Entstehung (Genesis), des Lebenszyklus, Geburt und Tod. Grabsteine, Steine gegen das Vergessen; Mahnmale, Steine für das Leben. Moment um innezuhalten, zu sinnieren. In Stein gemeisselte Worte, zeitlose Grundwerte. Gestern, heute und morgen, für die Ewigkeit.“

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Schwebende Steine… in einer gespaltenen Gesellschaft – in crazy Times (VI) https://sibyllepasche.com/2021/11/17/schwebende-steine-in-einer-gespaltenen-gesellschaft-crazy-times/ https://sibyllepasche.com/2021/11/17/schwebende-steine-in-einer-gespaltenen-gesellschaft-crazy-times/#respond Wed, 17 Nov 2021 11:20:00 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=3060 Der Beitrag Schwebende Steine… in einer gespaltenen Gesellschaft – in crazy Times (VI) erschien zuerst auf Sibylle Pasche.

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Schwebende Steine… in einer gespaltenen Gesellschaft

Die beiden Freilicht-Ausstellungen in Küsnacht/Erlenbach und in Bad Ragaz waren ein Highlight in diesem Sommer/Herbst 2021 und ich möchte mich bei all jenen bedanken, die den einen oder anderen Ausstellungsort besucht haben. Ich bin in diesen Wochen mit dem Abbau und diversen Skulpturen-Transporten beschäftigt. Die Steine sind wieder in Bewegung und schweben durch die Lüfte. Einige sind wieder zurück, andere gehen demnächst auf Reisen. Auch in meinem Atelier stehen einige Veränderungen an. Das ist ein gutes Gefühl! Gerne werde ich Sie zu gegebener Zeit mit Bildern und Infos dazu auf dem Laufenden halten.

Derweilen scheint die Welt wieder ihren fast gewohnten Lauf zu nehmen. Ein Grossteil der Menschen wähnt sich denn auch in der Normalität zurück und geniesst die neu errungenen Freiheiten und die Rückkehr des sozialen Lebens in vollen Zügen. In der Trunkenheit dieses fragilen Seelenfriedens fernab von Politik und Interessenkonflikten ist es verständlich, dass viele Menschen vor den aktuellen Missständen lieber die Augen verschliessen und von den vielen Ungereimtheiten, die überhaupt zu dieser Situation führen konnten, weniger denn je wissen wollen. Wir befinden uns jedoch immer noch im festen Griff von Restriktionen, Angstpropaganda und einer nicht enden wollender Impfkampagne, die die Geister entzweit.

Haben Sie sich in den letzten Herbst(ferien)wochen nicht auch gefragt, weshalb die Reisebeschränkungen gerade bei ziemlich entspannter Lage am Tiefpunkt der Pandemie-Kurve, so massiv verschärft wurden? Weshalb man gerade jetzt mit Massentests auch an Primarschulen Unruhe stiftet? Weshalb die Maskenpflicht trotz Impfung immer noch aufrecht erhalten bleibt und Ein- und Ausreise-Tests neu auch noch von Formularen mit allen persönlichen Angaben zu unserem Ferienaufenthalt ergänzt werden müssen? Fragen Sie sich manchmal nicht auch nach dem Sinn und ob die Verhältnismässigkeit noch gegeben ist? Ob es hierbei wirklich um unsere Gesundheit geht oder ob gerade getestet wird, wieviel Kontrolle eine Gesellschaft erträgt und zulässt?

Nicht wie versprochen enden die einschneidenden Massnahmen nun endlich mit dem Impfangebot für alle, sondern werden zementiert und ausgebaut. Aus dem vielversprechenden Impfangebot wurde unter Androhung des totalen Ausschlusses vom sozialen Leben faktisch ein Impfzwang. Von Freiwilligkeit kann keine Rede sein. Zwang und Druck als Mittel zum Zweck einzusetzen, zeugt von wenig mentaler Grösse und hat immer etwas Unsauberes, was schon per se suspekt ist. Verkauft man den Menschen Gutes und Sinnvolles, braucht man wohl kaum jemanden dazu zu zwingen. Der Angriff auf unsere persönliche Integrität und die Beschneidung der Grundrechte gipfelt seit diesem Herbst in einer rechtlich höchst fragwürdigen Zertifikatspflicht, welche die Gesellschaft nicht mehr nur mental, sondern auch räumlich sichtbar spaltet. All diese Dinge passen für mich einfach nicht in unsere weltoffene, tolerante, liberale, demokratische, eigenständige und selbstbestimmte Schweiz, auf deren vernünftige und volksnahe Regierungsform wir immer auch etwas stolz waren!

Anstatt uns langsam aber sicher wieder als mündige und verantwortungsbewusste Bürger zu behandeln, die wir doch alle an dieser Gesundheitskrise gewachsen und vor- und umsichtiger geworden sind, bevormundet und kontrolliert uns der Staat mehr denn je. Das Recht auf eine freie und individuelle Entscheidung für oder gegen einen medizinischen Eingriff in den eigenen Körper wurde uns schleichend aberkannt. Anstatt uns unsere rechtmässigen Freiheiten und Grundrechte Stück für Stück zurück zu geben und so für Entspannung zu sorgen, wird die Spaltung in unserer Gesellschaft, in Schulen, unter Freunden und Familie, weither vorangetrieben. Angst und Misstrauen werden geschürt, ein Meinungsaustausch unmöglich, Tiefgang und Aufarbeitung unerwünscht, eine gesunde, auf Empathie, Neugier und Offenheit basierte Diskussionskultur ausgelöscht. Während dessen klammern wir uns an der Oberfläche, dem Hauch an Normalität fest und tun so, als ob alles in bester Ordnung wäre, indem man dem Thema am besten gleich ganz aus dem Weg geht.

Derweilen wird nichts, aber auch wirklich gar nichts unternommen, um dieser gefährlichen Entwicklung in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken. Es besteht offenbar schlicht kein Interesse daran, sich in diesem Sinne für das wahrhaftige Wohl der Gesamtbevölkerung einzusetzen. Anstatt ihr zu helfen, eingestürzte Brücken wieder aufzubauen, Vertrauen zu schaffen, Ängste abzubauen und den längst überfälligen Heilungsprozess in Gang zu bringen, giessen die Medien lieber weiter Öl ins Feuer und treiben die Politik weiter vor sich her. Eine ausgeglichene, faktenbasierte Debatte von Pro und Contra wird nicht zugelassen, jedes Aufbegehren gegen den Mainstream durch strategische Diffamierung im Keim erstickt. Die Zensur grassiert und die Berichterstattung in den Medien im Vorfeld dieser wichtigen Abstimmung ist einseitiger denn je.

Immer noch im Namen der Solidarität und der Gesundheit der gesamten Bevölkerung wird vor allem auf die Jugendlichen massiv Druck ausgeübt. Sie haben das Leben noch weitgehend vor sich und können nicht so einfach verzichten. Viele sind spätestens bei Einführung des Zertifikates eingeknickt – nicht aus Solidarität, nicht aus Angst, sondern einfach um sich selbst aus dieser immer enger werdenden Sackgasse zu retten. Ausgrenzung und Ausschluss vom sozialen Leben sind nach diesen anderthalb Jahren geprägt von Lockdown, Isolation und Fernunterricht einfach keine Option, wofür ich vollstes Verständnis habe. Es zeugt nicht von wahrer Solidarität, dass wir all diese jungen, gesunden Menschen in die Ecke getrieben haben, anstatt sie durch Freiwilligkeit und mit guten Argumenten und Debatten zu überzeugen und in ihrem freien Willen zu respektieren. Gerade für sie sind Bewegungsfreiheit und sozialer Austausch ein nicht wegzudenkendes Gut, welches für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung, Weltoffenheit und Horizont-Erweiterung unerlässlich ist. Das Risiko einer Ansteckung wegen ein ernsthaftes Problem zu bekommen, ist dabei für sie weitaus geringer, als viele andere Gefahren, denen sie sich im  Alltag frei- und unfreiwillig aussetzen. Es ist unter den heutigen Umständen durch nichts mehr zu rechtfertigen und völlig unverhältnismässig, diese Menschen, die ein Grossteil unserer Gesellschaft ausmachen, vom Alltag, vom Studium, von Reisen oder gar von der Arbeit fernzuhalten.

Wir werden in jeden Fall mit diesem Virus zu leben haben und wir sollten endlich einen natürlicheren und entspannteren Umgang mit dieser Krankheit, als Bestandteil von vielen anderen mehr und minder gefährlichen Krankheiten, denen wir ausgesetzt sind, anstreben. Dass gerade viele Jugendliche den medizinischen Nutzen für sich aus diesem ‚Impfexperiment‘ abwägen, ist nur legitim. Es weiss schlicht und einfach niemand im voraus, was dieser Eingriff genau mit dem eigenen Körper macht, ob dieser nur milde oder ernsthaftere, kurzzeitliche oder dauerhafte Neben- oder Langzeitwirkungen vorrufen wird. Wir befinden uns denn auch mitten in der laufenden Langzeitstudie, als Versuchskaninchen sozusagen. Jeder kennt einige mehr oder minder Besorgnis erregende Geschichten zu Nebenwirkungen. Auch wenn wir sie als ’normalen Teil‘ des Immunisierungsprozesses abtun, ist es nicht unbedingt vertrauensfördernd, dass all diese Schicksale nicht sauber dokumentiert und statistisch erfasst werden, in den Medien kaum Platz finden und sich die Impfstoff-Hersteller schon seit Beginn jeglicher Haftung entzogen haben. Die vielen offenen Fragen dazu sind berechtigt und die offensichtlich widersprüchliche Faktenlage, die als Grundlage dient, eine unleugbare Tatsache.

Wir hatten noch nie so viele Demonstrationen von so vielen, ganz normalen, gemässigten und friedlichen Bürgern (auch wenn die Medien uns etwas anderes suggerieren) wie in dieser Zeit, in einem Land, wo die Menschen eigentlich nicht so schnell zu diesem Mittel des Protestes greifen. Schon das allein sollte aufhorchen lassen. Spätestens jetzt müssten die drastischen Schäden und Gräben, die die Pandemie-Bekämpfungsstrategie geschaffen hat und der angeschlagene psychische Gemütszustand in der Bevölkerung ernst genommen und in der Bewältigung der Gesundheitskrise mit berücksichtigt werden.

Es ist höchste Zeit dem vergifteten Klima und der mentalen Abgeschlagenheit der Menschen entgegen zu wirken. Die Besorgnis in der Bevölkerung über diese ungesunde Entwicklung und existenzielle Ängste vor privater oder beruflicher Ausgrenzung sind alarmierende Zeichen. Die Menschheit wurde durch gezielte Angstpropaganda und Interessen-gesteuerte Berichterstattung in nur zwei Jahren in eine manövrier- und manipulierbare Masse reduziert. Wir leiden allesamt an den typischen Long-Covid Symptomen, ob man den Käfer erwischt und durchgemacht hat oder auch nicht. Die Geimpften fürchten sich vor den Ungeimpften, vor Krankheit und Tod, die Ungeimpften fürchten sich vor Ausgrenzung, Diffamierung und Diskriminierung, vor der Impfung. Und ganz viele – geimpft und ungeimpft – fürchten den Wandel in eine unnatürliche, entmenschlichte, vollständig digitalisierte und technologisierte Zombie-Gesellschaft und den Wandel unserer rechtsstaatlichen Strukturen in einen anti-demokratischen Überwachungsstaat, in dem Grundrechte und Freiheiten beliebig beschnitten und Menschen ausgegrenzt werden können. Furcht und Sorge sind fester Teil des Alltags aller Menschen geworden und wir wissen alle, dass das keine gute Grundlage für einen gesunden Staat und eine prosperierende, selbstbewusste Gesellschaft ist.

In diesem Sinne wünsche ich mir nichts mehr, als dass unsere vielschichtige Schweiz stark genug ist, mit vereinten Kräften das neue Covid-Gesetz und damit die Zertifikatspflicht mit einem NEIN am 28.11. abzulehnen und so der Machtkonzentration und der Überwachung einen Riegel zu schieben. Und wenn Sie es nicht für sich selbst tun wollen, weil es Ihnen egal ist und Sie sich bereits mit der gesichtslos maskierten Menschheit,  dem Zertifikat, den Formularen, Gesundheitstests und Kontrollen als festen Teil unseres Alltags arrangiert haben, dann tun Sie es doch bitte aus Solidarität für die Jugend, die noch länger in dieser Welt zu leben und kein Dauerimpfabo als Freiheitspass bestellt hat.

Freiheit, Verantwortungsbewusstsein, Rücksicht, Toleranz und Akzeptanz sind die wahren Eckpfeiler eines demokratischen Rechtsstaates. Setzen wir gemeinsam als kleines unabhängiges Land in Europa ein Zeichen, dass es auch anders geht und machen wir die Schweiz mit unserem einmaligen Mitbestimmungsrecht wieder zu dem lebenswerten, toleranten und freien Land, für das uns die umliegenden europäischen Ländern immer mal wieder bewundern und beneiden. Wir haben es in der Hand!

Herzliche Herbstgrüsse

Sibylle Pasche

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Intimate Landscape – Art in public spaces, Küsnacht / Erlenbach 2021 https://sibyllepasche.com/2021/08/25/intimate-landscape-art-in-public-spaces-kuesnacht-erlenbach-2021/ https://sibyllepasche.com/2021/08/25/intimate-landscape-art-in-public-spaces-kuesnacht-erlenbach-2021/#respond Wed, 25 Aug 2021 07:56:19 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=2978 Der Beitrag Intimate Landscape – Art in public spaces, Küsnacht / Erlenbach 2021 erschien zuerst auf Sibylle Pasche.

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Intimate Landscape – Art in public spaces, Küsnacht / Erlenbach 2021

I’m happy to inform you about my guest participation at the open air show ‚Intimate Landscape‘ by Go-Green-Art Gallery. I will show my large-scale work ’Segreti’ and three other works, openly accessible, in front and behind the Protestant Church in Küsnacht during September. I hope that you will find the time to have a look at my sculptures in the center of the village as well as to visit the sculpture garden of the Gallery at Seestrasse 2 in Erlenbach.

The show will take place from September 2 until October 3, 2021.

Opening: Thursday, September 2, 2021, 6 – 10 pm

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Keep your mind open – stay critical – be brave – in crazy Times (V) https://sibyllepasche.com/2021/05/20/keep-your-mind-open-stay-critical-be-brave-in-crazy-times-v/ https://sibyllepasche.com/2021/05/20/keep-your-mind-open-stay-critical-be-brave-in-crazy-times-v/#respond Thu, 20 May 2021 14:04:00 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=3082 Der Beitrag Keep your mind open – stay critical – be brave – in crazy Times (V) erschien zuerst auf Sibylle Pasche.

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Keep your mind open – stay critical – be brave

Gerne möchte ich Sie kurz auf die Seite citizenbrave.com aufmerksam machen. Sie ist eine aktuelle, vielschichtige Zusammenstellung von aufschlussreichen Dokumenten und sehr sehenswerten Dokumentarfilmen über die Irrnisse und Wirrnisse unserer Zeit. Die einseitige Berichterstattung und die irritierende Zensur von wichtigen Informationen erschwert es zunehmend, sich ein klares und vollumfängliches Bild von den aktuellen brisanten Themen zu machen. Corona ist nur ein Teil davon und allenfalls der Auslöser, wieder vermehrt die grossen ganzheitlichen Zusammenhänge im Kontext zu betrachten. Um der (eigenen) Wahrheit auf die Spur zu kommen, muss man alle Seiten anhören und mehrere Blickwinkel kennen. Die Seite Citizenbrave ist Themen-bezogen aufgebaut und vereinfacht dadurch die Recherche. Zudem macht sie viele Filme und Zeitzeugnisse wieder sichtbar, die von Youtube zwischenzeitlich gelöscht wurden. Auf einen Klick findet man die ‚Rosinen‘, die aus der Fülle vieler hochwertigen und sehr sehenswerten Dokumentarfilmen und Berichten herausgepickt wurden.

Gerne dürfen Sie die Seite auch weiterempfehlen. Es ist eine gute Zeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und Hintergründe, die in den Medien wenig Gehör und kaum Platz finden und somit für die breite Öffentlichkeit nicht ohne weiteres zugänglich sind, transparenter und besser sichtbar zu machen.

Die ’neue Normalität‘ ist nur so lange normal, als wir dies auch zulassen und mitmachen. Die Schreckensgespenster verlieren an Kraft, wenn wir uns nicht länger einschüchtern lassen. Es liegt an uns, an jedem einzelnen, die Weichen so zu stellen, dass wir morgen noch mit gutem Gewissen in den Spiegel blicken können.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen, sonnigen und erhellenden Sommer und natürlich freue ich mich, Ihnen schon bald auch wieder einige neue Arbeiten zeigen zu können.

Herzlichst, Sibylle Pasche

PS. Sollten Sie sich nun Sorgen um mich machen, dass ich jetzt zu politisieren beginne, anstatt mich meiner Kunst zu widmen, so kann ich Sie beruhigen. Ich werde mein Wirkungsgebiet so schnell nicht eintauschen, denn meine Arbeit ist so wunderbar konkret und wahrhaftig, dass ich mich genau da zu Hause fühle und damit einen klitzekleinen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten erhoffe. Sollten Sie sich nach diesem Newsletter sogar dazu bewogen fühlen, diesen unverzüglich abzubestellen, weil Sie mehr Kunstwerke und weniger Worte von mir erwarten oder sich meine Ansichten nicht mit ihren decken, so bitte ich Sie einen Moment innezuhalten und sich darauf zu besinnen, dass (anders) denken und verstehen wollen weder eine psychische Krankheit noch ein Vergehen ist und dass man doch früher auch geteilter Meinung sein konnte, ohne sich gleich voneinander abzuwenden. Dass ich mit meinen Newslettern meine eigene Haltung offen lege und mich damit exponiere, kann als ‚künstlerischer Akt‘ gewertet und als Versuch betrachtet werden, die gespaltene Gesellschaft zurück an einen Tisch zu holen und den Dialog zu fördern, anstatt uns in getrennten Lagern abzuschotten.

Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass wir die tiefen Gräben in unserer Welt, in unserer Gesellschaft und im direkten Umfeld überwinden mögen, auch um uns gemeinsam wieder an der Kunst und den schönen Dingen im Leben erfreuen zu können. Ich wünsche mir ‚nur‘ unsere persönlichen Freiheiten und Grundrechte zurück, im Denken als auch im Handeln, und dass wieder alle Menschen gemäss ihren freien Entscheidungen etwas zu tun oder zu lassen, etwas zu sagen oder zu schweigen, gleichermassen respektiert und akzeptiert werden.

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Bad RagARTz 2021 https://sibyllepasche.com/2021/04/22/2871/ https://sibyllepasche.com/2021/04/22/2871/#respond Thu, 22 Apr 2021 19:26:06 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=2871 Der Beitrag Bad RagARTz 2021 erschien zuerst auf Sibylle Pasche.

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Bad RagARTz 2021

Bad Ragaz. Die grösste internationale Skulpturenausstellung in der Schweiz, welche von Esther und Rolf Hohmeister in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Ragaz organisiert wird, findet auch diesen Sommer wieder statt. 83 Künstler aus 16 Ländern stellen ihre Werke aus. Zusammen mit den Kleinskulpturen im Alten Bad Pfäfers werden rund 400 Kunstobjekte in und um Bad Ragaz (CH) zu sehen sein.

Die Ausstellung soll dazu beitragen, den Blick durch Distanz zu schärfen, damit durch Distanz auch wieder Nähe geschaffen werden kann. Nähe, die so menschlich ist und die wir dringend brauchen, um der zunehmenden Entmenschlichung entgegen zu wirken. Wir Künstler schaffen mit unseren Kunstwerken aller Art an diesem wunderbaren Ort gemeinsam einen vielschichtigen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft, in einer Zeit, wo im Namen der Gesundheit und Solidarität so viel Sonderbares passiert. Kunst fordert auf, genauer hinzuschauen, jederzeit wachsam und kritisch zu sein und nie müde zu werden, die Dinge – sei es eine Skulptur oder einen politischen Entscheid – von allen Seiten gut zu betrachten und zu hinterfragen.

Kunst soll aber auch inspirieren, berühren und bereichern, die Sinne anregen, den Gemütszustand erhellen, Kraft spenden, Freude machen, Leere füllen und Poesie verströmen. Geniessen Sie also diesen Sommer einen Kunstspaziergang durch Bad Ragaz unter freiem Himmel und lassen Sie den Staub, der unsere Sinne vernebelt, vom warmen Föhn des Rheintals fortwehen und den Kopf durchlüften. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geschichten, die darauf warten, entdeckt und ergründet zu werden und geniessen Sie dabei Momente der Ruhe und Gelassenheit ausserhalb des frenetischen Alltags. Lassen Sie sich auf eine Entdeckungsreise auf den Spuren verschiedener Länder und Kulturen, verschiedenster Ausdrucksformen und Standpunkten ein.  Kunst ist in jeder Form Nahrung für Geist und Seele.

Meine Kunstwerke erinnern an zufällig gestrandete Findlinge, die durch ihre pure Anwesenheit, unvergänglich und unverrückbar, ein Zeichen gegen die Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit der heutigen Zeit setzen. Sie sind im Gegensatz klar definierte Fixpunkte und wohltuende Ruhepole, die durch ihre Beständigkeit und Erdverbundenheit Halt geben und einfach das sein dürfen, was sie sind, nämlich geformte und gestaltete Materie. Meine Arbeiten ruhen gleichzeitig in einem stabilen Gleichgewicht und in sich selbst. Oft stösst man auf eine verletzlich zarte Komponente, die im Gegensatz zu deren soliden Bodenständigkeit steht.

Meine Kunst knüpft an das Fundament einer unermesslichen Vergangenheit und an Tradition an. Scheinbar weit von aktuellen politischen Auseinandersetzungen entfernt, trägt sie dazu bei, das Wesentliche in den Blick zu rücken, das in der Hitze des Tagesgefechts in den Hintergrund gedrängt wird. Mich interessieren die grossen, ganzheitlichen Zusammenhänge und damit das Ur-Natürliche und dessen ewig wiederkehrende Zyklen von Werden, Sein und Vergehen. Es ist Zeit, uns an unsere kulturellen und gesellschaftlichen Wurzeln und Werte zurück zu besinnen und an unseren Platz in dieser Welt. Dadurch steht erneut der Mensch im Zentrum und mit ihm die unumstössliche Gewissheit, dass jedes Lebewesen letztendlich einfach nur ein Teil dieses universellen Systems im grossen Ganzen ist.

Die Freilichtausstellung dauert vom 8. Mai bis 31. Oktober 2021 und kann jederzeit ohne Ticket oder Voranmeldung besichtigt werden. Meine drei Skulpturen sind in Bad Ragaz vor dem Grand Hotel Quellenhof platziert und freuen sich über Ihre zahlreichen Besuche!

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Bad Ragaz. The International Outdoor Sculpture Exhibition Bad RagARTz is curated by Esther and Rolf Hohmeister in collaboration with the City of Bad Ragaz (CH). 83 artists from 16 countries will show their artworks. The exhibition will be open from May 8  to October 31, 2021, free access anytime.

Three of my sculptures are installed in front of the Grand Hotel Quellenhof in Bad Ragaz. The exhibition gives a wonderful overview on the contemporary sculpture scene from Switzerland and abroad.

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Die Entmenschlichung unserer Gesellschaft

Es ist nun über ein Jahr, seit dem uns Corona fest im Griff hat. Wir alle haben gehofft, dass uns das neue Jahr endlich den ersehnten Seelenfrieden und die Normalität zurückbringen würde, aber schon schnell war klar, dass der nächste Hammer nicht lange auf sich warten lässt. Und prompt steckten wir – bereits im ersten Monat des neuen Jahres 2021 – erneut im Lockdown. Anstatt die Maskenpflicht und andere Restriktionen langsam wieder zu lockern, wurde sie ausgebaut und verfestigt. Die Schulen sind zwar noch offen, nun aber mit Maskenpflicht auch für Primarschüler und mit der ständigen Ungewissheit, was uns wohl als nächstes noch bevor steht. Wir haben nun nicht nur einen, sondern gleich mehrere Impfstoffe und dennoch keine Anzeichen von Entspannung. Im Gegenteil, wir haben nun einfach mit der Impfung noch eine Pflicht mehr erhalten und werden mit der Aussicht auf Privilegien, die eigentlich schon lange wieder eine Selbstverständlichkeit sein sollten, unmissverständlich dazu aufgefordert, unseren Pflichten – natürlich wieder im Namen der Gesundheit und Solidarität – nachzukommen. Derweilen werden wir von den Schulbehörden in neue online Lernprogramme eingeführt und somit stetig auf eine Zukunft mit Home-Schooling, Home-Office, Kontaktverbote und Isolation als fester Teil vom Leben vorbereitet.

Online kommunizieren, online bestellen, den menschlichen Kontakt auf das absolute Minimum reduzieren und wenn es denn unbedingt sein muss, dann bitte nur mit der nötigen Distanz, der Maske oder durch Glasscheiben. Von physischem Kontakt und menschlicher Nähe spricht niemand mehr. Diese Dinge haben wir im 2020 zuerst als höchst gefährlich eingestuft, dann Ende Jahr als überbewertet, unnötig und überflüssig zu Grabe getragen, – zum Wohl der Gesellschaft. Menschliche Nähe wird uns verboten, sogar zu den eigenen Kindern oder Grosseltern wird Nutzen und Risiko durch Körperkontakt gegeneinander aufgewogen. Es wurde sogar die Ein-Freund-Freundschaft propagiert und die Fünf-Personen-Regel eingeführt. Durch die Isolation des Individuums wird einerseits der Virenaustausch bis zum Unmenschlichen eingedämmt und hilft anderseits, die Masse besser zu lenken. Der Prozess der Entmenschlichung wird dadurch unweigerlich vorangetrieben, indem gegen alles, was natürlich und somit urmenschlich ist, vorgegangen wird und wir letztendlich als leere Hüllen unserer selbst, aber dafür in einer sicheren und gefahrlosen Welt verkümmern.

Zum Ur-menschlichen gehört der Körperkontakt ebenso wie auch das physisch reelle Zusammensitzen, das Spiel von herzlicher Berührung und auch der Austausch von Viren und Bakterien. Dank all diesen Dingen wurden unsere Immunsysteme laufend auf Vordermann gebracht und gestärkt und für die nächsten neuen saisonalen Viren gerüstet. All das, was über Jahrhunderte gut funktioniert hat, wird nun sukzessive abgebaut und durch unmenschliche Massnahmen und entmenschlichte technologische und pharmazeutische Mittel ersetzt. Zuerst wurden Empfehlungen abgegeben, dann wurden Regeln erlassen und Pflichten eingeführt und zuletzt wurden diese mit Verboten und Drohungen von Bussen in der Gesellschaft fest verankert und gipfeln im Zwang.

Alle diejenigen Menschen, die an das äusserst differenzierte und ursprünglich absolut intakte System von Natur und Mensch glauben, von dem unsere Gesundheit abhängt und die Möglichkeit, gewissen Krankheiten erfolgreich die Stirn zu bieten, werden es immer schwieriger haben. In nur einem Jahr wurden wir durch eine ganz gezielte Propaganda einer gewaltigen Gehirnwäsche unterzogen: Unserer sich in einem natürlichen Gleichgewicht balancierenden Umwelt und unserem sich selbst regulierenden Immunsystem, das so manches bewältigen und an den Rückschlägen wieder wachsen konnte, wird nun die allmächtige Technologie und Pharma gegenüber gestellt, die immer ein ‚passendes‘ Mittel hervorzaubert.

Da die Welt durch unser Eingreifen längst aus dem Gleichgewicht geraten ist, versucht der Mensch an allen Ecken und Kanten zu flicken, zu schrauben und zu verbessern. Natürlich kreiert jedes gelöste Problem einige neue Baustellen und jedes Mittel, welches ein Problem löst, schafft gleichzeitig eins oder gleich mehrere neue Probleme. Damit werden andere neue Mittel fällig und so manövrieren wir uns in eine Endlos-Schlaufe und in die absolute Abhängigkeit der Technologie. Die Natur wird fortlaufend an unsere Bedürfnisse angepasst und zurechtgebogen, wo es nur geht. Wie lange wird das noch funktionieren? Von Zeit zu Zeit scheint sich die Natur aber mit endlosen Regenfällen, katastrophalen Überschwemmungen, Waldbränden, Erdbeben und Vulkanausbrüchen zur Wehr zu setzen und uns in unsere Schranken weisen zu wollen. Dann sind wir Menschen dazu verdammt, ohnmächtig zuzuschauen, denn alles lässt sich eben doch nicht kontrollieren. Und das ist wahrscheinlich auch gut so.

Heute wird Herdenimmunität, die einst durch Ansteckung der Menschen untereinander auf natürliche Art erfolgte, künstlich durch Durchimpfung angestrebt.

‚Virtuell‘ heisst das Leitmotiv auch im neuen Jahr: virtuelle Kommunikation, virtuelle Begegnungen, virtuelle Feste und Konzerte, Vorlesungen, virtuelle Partnersuche (auch schon im jugendlichen Alter!), virtuelles Reisen. Zoom, Netflix, Amazon, Zalando, Twitter, Instagram (social media) haben schnell noch die letzten allfälligen Lücken für eine funktionierende Gesellschaft in einem irrealen/surrealen System geschlossen und erleben gerade eine Hochblüte.

Virtuell heisst „nicht echt, nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend“. Eine virtuelle Welt ist eine Scheinwelt, die uns Echtheit vorgaukelt. Die virtuelle Welt ist in vielerlei Hinsicht bequemer, gefahrloser und pflegeleichter als die reelle Welt, da sie an unsere Bedürfnisse angepasst, zurechtgebogen und nach belieben manipuliert werden kann. Die virtuelle Welt kann kontrolliert werden und Kontrolle heisst Macht. Macht über die Geschehnisse und die Menschen zu haben ist letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Dabei werden viel grössere Opfer in Kauf genommen.

Mit der Pandemie ist dieser absolute Machtanspruch nun für einige ganz unverhofft und plötzlich in unmittelbare Nähe gerückt. Angeblich zum Schutz der Gesundheit und der Gesellschaft wird der Überwachungsstaat jetzt auch bei uns rasant ausgebaut und es werden noch mehr digitale Daten aller Art über uns gesammelt, ausgewertet und ausgetauscht. Wir sind offene Bücher, auch unsere Privatsphäre wurde zu Grabe getragen. Was wir gerne machen, essen, lesen, wie wir denken und empfinden ist längst kein Geheimnis mehr. Unberührte Winkel eines ganz privaten Lebens gibt es nicht mehr. Persönliches wird anonymisiert, digitalisiert und anschliessend öffentlich zugänglich gemacht. Das hat den bequemen Vorteil, dass wir bald nur noch an unsere Wünsche und Bedürfnisse denken müssen und schon liefert uns Google bei der nächsten research ungefragt die Ergebnisse dazu. Wir haben nun die Möglichkeit in der Hand, eine perfekte Welt, bequem und zeitsparend und eine angepasste und unsterbliche Gesellschaft anzustreben. Eine Welt ohne böse Viren, ohne Gefahren, ohne Unbequemlichkeiten.

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft ermöglicht nun auch Kontrollmechanismen der Gesundheit der Weltbevölkerung. Der Impfpass wird irgendwann über alle unsere Schritte entscheiden, wo wir hindürfen und wo nicht, ob wir ein Flugzeug besteigen dürfen oder nicht, ob wir in ein Restaurant eingelassen werden oder nicht.

Die neue Gesellschaft wird perfekt sein, perfekt regierbar, formbar, einheitlich, angepasst. Und sie wird auch zutiefst unmenschlich, langweilig, emotionslos und abgestumpft sein. Eine ungewürzte Einheitssuppe, grau in grau. Das freidenkende Individuum in seiner ganzen Vielfalt, der gesunde Menschenverstand, das bereichernde farbenfrohe Chaos von sich frei bewegenden und frei denkenden Menschen, die demokratischen Werte, all das geopfert zu Gunsten einer entmenschlichten kontrollierbaren Gesellschaft in einer fast gefahrlosen Welt.

Es bleibt die Frage: Wollen wir das wirklich? Und was können wir dagegen tun?

Alles was gross endet beginnt zuerst klein und im Kleinen kann und sollte jeder bei sich selbst beginnen und ab und an den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen. Wir sollten versuchen, uns nicht an Absurditäten zu gewöhnen, uns nicht abstumpfen zu lassen und das gemässigt rebellische Potenzial in uns auszuschöpfen. Diese kleinen, persönlichen und scheinbar unwichtigen Rebellionen können irgendwann an Kraft gewinnen und helfen, das Steuer doch noch herumzureissen. Halten wir also unsere Antennen und Sensoren offen und bleiben wach und aktiv. Nur so lange wir es zulassen, können wir als gefügige Herdentiere in eine vorgegebene  Richtung getrieben werden.

in diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen und sonnigen Frühling und ich freue mich, Sie vielleicht schon ganz bald wieder in mein Atelier einladen zu können!

Herzlichst,

Sibylle Pasche

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Happy Holidays – in crazy Times (III) https://sibyllepasche.com/2020/12/03/happy-holidays-in-crazy-times-iii/ https://sibyllepasche.com/2020/12/03/happy-holidays-in-crazy-times-iii/#respond Thu, 03 Dec 2020 15:18:22 +0000 https://sibyllepasche.com/?p=2794 Der Beitrag Happy Holidays – in crazy Times (III) erschien zuerst auf Sibylle Pasche.

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Happy Holidays – in crazy Times

Frohe Festtage!

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Zum diesjährigen Jahresende hin kann ich Ihnen zum ersten mal nicht wie gewohnt einen Abriss von den Highlights meiner künstlerischen Tätigkeit senden und es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass ich Ihnen nicht wenigstens aus meiner Kreativ-Werkstatt viel Neues präsentieren kann. Man könnte meinen, dass das weitgehende Abwürgen des sozialen Lebens und vieler öffentlichen Anlässe dafür mehr Platz für die Kreativität geschaffen hat. Dem ist aber nicht ganz so, wenigstens nicht bei mir.

Das abwechselnd anhaltende Spiel von Lockdown-Lockerungen-und-erneutem-Runterfahren und den stetig verschärften Massnahmen hat bei mir eine innerliche Leere geschaffen, die ich nur dank meinem positiven und kämpferischen Wesen ertragen kann. Ich dachte eigentlich, ich sei – dank meiner langjährigen Erfahrung einer nicht immer geradlinigen künstlerischen Laufbahn, wo einem nichts, aber auch gar nichts geschenkt wird – gegen so vieles gewappnet. Aber das kontinuierliche Aushalten kleiner, aber dennoch aufreibender Zwischenfälle im täglichen Alltag und das stetige Widerstand leisten, in dem man dem Ganzen Gutes und Positives entgegen zu halten versucht, kostet Kraft und geht nicht spurlos an mir vorbei. Es fällt mir schwer, ich gebe es zu, meinen Geist davon zu befreien und beschwingt in meine künstlerische Arbeit im Atelier einzutauchen. Die innerliche Unruhe, die sich meiner während der letzten Monate bemächtigt hat, ist aufreibend und lähmend zugleich.

Das Wort ist in diesem Moment das beste Ausdrucksmittel und so sende ich Ihnen zu Weihnachten erneut eine Botschaft in ‚Wort und Bild‘ statt ‚Skulptur und Raum‘, als Einblick in meine Welt als Künstlerin, als Mutter, als Teil der Gesellschaft, als frei denkendes Individuum in diesem sonderbaren Jahr.

Der Austausch mit den Menschen hat an Unbeschwertheit verloren und innerhalb eines einzigen Jahres hat sich unser Verhältnis zur Aussenwelt von einem zufriedenen Miteinander – oder zumindest entspannten Nebeneinander – in ein misstrauisches Gegeneinander verwandelt. Begegnungen haben den einrahmenden und Halt gebenden Begrüssungsakt verloren, der entweder verkrampft ausfällt oder gänzlich übergangen wird, was gleich zu Beginn ein leicht unbefriedigendes Gefühl erzeugt. Dann sind da diese Masken, nun allgegenwärtig, die Gesichtszüge verdeckend und jegliche Mimik unkenntlich machend, die einem die Lust an einem kurzen oder längeren Austausch nehmen. Die Art und Weise, wie uns fremde Menschen auf der Strasse begegnen, hat teilweise animalische Züge angenommen. Es wird gelauert, argwöhnisch beobachtet, misstrauisch ausgeharrt, abgetastet, vor sich hingestarrt, aneinander vorbei gehuscht. Das soziale Leben ist erneut weitgehend eingedämmt oder zumindest so stark reduziert worden, dass das wenige, was davon geblieben ist,  stark an Reiz eingebüsst hat. Die einen schränken sich aus Angst ein, die anderen weil es so einfach keinen Spass mehr macht. Dazu kommt, dass ein unbeschwerter Austausch und das Kundtun der eigenen Meinung auch unter Freunden oder gar in der eigenen Familie nicht mehr vorbehaltlos möglich ist. Zwischen anhaltendem Abwägen, Abtasten oder Schlagabtauschen ist eine gesunde Diskussion zur Ausnahme geworden und keine Selbstverständlichkeit mehr. Und will man das allumfassende eine Thema einmal gänzlich umgehen, landet man früher oder später zwangsläufig wieder dort. Alles andere wäre auch heuchlerisch und würde auf einen Zustand von Gleichgültigkeit oder Resignation schliessen lassen, was noch viel schlimmer wäre. Denn: wie schrecklich wäre es doch, wenn die Menschheit sich nun einfach an diesen kranken und freiheitseinschränkenden Zustand gewöhnen würde? Es wäre eine Bankrotterklärung an all die lebenswerten Seiten des Lebens, an unsere Freiheiten, die Demokratie und den Rechtsstaat.

Die Möglichkeiten, diesem Zustand wenigstens zeitweise zu entfliehen, sind immer weniger geworden, da Anlässe, Projekte und viele Besuche im Atelier, die für kurzweilige Abwechslung gesorgt hätten, auf Eis gelegt wurden. Zurück bleibt Leere und die Frage, wie es weiter geht.

Die heutige Situation verlangt uns allen auf den verschiedensten Ebenen viel ab. Sie ist subtiler und perfider als bisherige Krisen. Der anhaltend einschneidende Zustand um uns herum kann im Bereich der eigenen Möglichkeiten auch nur unzureichend bekämpft werden. Dadurch entsteht ein bedrückendes Ohnmachtsgefühl diesen grösseren Zusammenhängen gegenüber, denen unsere Gesellschaft und die Welt hilflos gegenüber steht. Es ist besorgniserregend, dass unsere Freiheiten und Möglichkeiten, im Denken als auch im Handeln, im Privaten wie auch im Beruflichen, zunehmend eingeschränkt werden und wir so vielen politischen Entscheidungen machtlos ausgesetzt sind. Die allgemeinen Einschränkungen durch Regeln, Drohungen und Verbote, Zurechtweisungen und Denunziationen, die an Kriegszeiten erinnern und schleichend und stetig zunehmen, hinterlassen Spuren in unserer Gesellschaft.

Wie kann man nur im Namen der Gesundheit das seelische Wohl dermassen vernachlässigen? Wie kann man nur all das verbieten, was das Leben lebenswert macht? Wie kann man einfach so bis auf weiteres auf den Zauber eines Lächelns auf offener Strasse verzichten, den Gesang von Kindern in Schulen und Kindergärten verbieten, das Zusammensein von betagten Menschen in Altersheimen und die lebenswichtigen Spaziergänge an der frischen Luft unterbinden? Wie kann man Menschen zu ihrem eigenen Wohl einsperren und vereinsamen lassen? Was ist das für ein Leben, ohne Musik, Kunst und Kultur, ohne Konzerte, Feste, Tanz und Theater? Was wird aus den Kindern, denen man suggeriert hat, dass von Ihnen die Gefahr einer Verbreitung des Virus ausgeht, die ihre eigenen Grosseltern nicht mehr umarmen und die Quarantäne-bedingt zeitweise alleine und getrennt vom Rest der Familie essen und leben müssen? Was für eine neue Art von Menschen wird aus den jüngsten Mitgliedern unserer Gesellschaft werden, die bereits beim Stillen an der warmen Brust vom Gesicht ihrer maskierten Mütter nur die Augen sehen? Wie kann man den Jugendlichen nur den gemeinsamen Sport, das Reisen und ihre Freizeitaktivitäten nehmen, die einen gesunden Ausgleich zum kopflastigen Alltag ermöglichen? Wie können diese jungen Menschen ohne oder nur mit stark reduzierten sozialen und physischen Kontakten zu einer gesunden, weltoffenen und starken Generation heranwachsen?

Was ist das für eine Welt voller Misstrauen, wo wir hinter jedem anderen Menschen eine Gefahr, einen möglichen Träger einer schlimmen Krankheit wähnen? Was ist das für eine Pandemie-Bekämpfung mit dieser ganzen Testerei, die alle verrückt macht, Angst schürt und die Krankheit ja doch nicht eindämmt? Sollten wir uns anstatt auf symptomslos positiv-Getestete nicht auf die wirklich Kranken konzentrieren? Und mit dem vielen Geld besser die Spitäler und Pfleger unterstützen, damit mehr Kranke und hilfsbedürftige Menschen versorgt werden können und die Arbeitsbedingungen besser werden? Wieviel Arbeitslosigkeit, wie viele Insolvenzen und Freiheitsbeschränkungen kann unsere Gesellschaft noch tragen?

Da kann man doch nicht einfach gleichgültig zuschauen oder sich gar daran gewöhnen wollen! Ich wünsche mir zum Jahresende nichts sehnlicher, als dass wir gemeinsam die Kraft aufbringen, dieser Situation entgegen zu halten und dass wir in der Masse als eigenständig denkende Individuen niemals untergehen und uns abstumpfen lassen!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all denen bedanken, die mir gerade in diesem aussergewöhnlichen Jahr viel Gutes entgegen gebracht haben, sei es in Form ihrer kritischen Haltung, eines gedanklichen Austauschs, sei es in Form eines gemeinsamen Abendessens, eines Atelierbesuchs,  eines Ankaufs. Gerade in diesem Jahr, wo nichts mehr selbstverständlich ist, waren mir diese Dinge besonders wichtig und eine umso grössere Freude. Ich bin dankbar, dass es gerade deswegen immer irgendwie weitergeht!

Ich wünsche Ihnen allen eine frohe, warme, besinnliche und heilsame Weihnachtszeit – hoffentlich trotz allem im erweiterten Kreise Ihrer Liebsten –  innere Stärke und Umsicht, etwas Leichtigkeit und gute Gesundheit, sowohl physisch als auch mental, für einen gesunden und gefestigten Start ins neue Jahr!

Herzlichst,

Sibylle Pasche

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Happy Holidays!

For the first time, I cannot send you a summary of this year’s artistic highlights. It’s sad that I cannot even present a lot of new pieces from my workshop. One might have thought that, with the restrictions placed on social life and the cancellation of public events, there would have been more room for creativity. Not quite. At least in my case.

The incessant toing and froing between lock down and ‘lock up’ and the bewildering procession of governmental measures have combined to create a certain sense of inner emptiness, to cope with which took every ounce of positivity and resilience I had. Initially, I thought that—thanks to the experience gained in the course of a not always straightforward artist’s career (where nothing but really nothing at all comes for free)—no crisis could phase me. But the continual need to deal with trifling incidents in everyday life, not to mention the constant effort to put up a brave face and assume an attitude of positive resistance, have not left me unscathed. To be honest, I struggled to free my mind of the global situation, retreat to my studio, and immerse myself in personal artistic work. Too great was the inner unrest.

In these unprecedented times, the word seems the best vehicle. For Christmas, I therefore send you one more message in word and image, rather than sculpture and space; in the hope it provides some insight into my life as artist, mother, member of society, and freethinking individual during this strangest of years.

In the course of a single year, encounters have lost their former carefree character, and our relationship with the exterior world has turned from a harmonious togetherness—or at least a relaxed cohabitation—to a distrustful confrontation. Encounters have lost their reassuring framework of greetings, which are now tense or omitted altogether, contributing to an unsatisfying feeling from the first word. Then there are the ubiquitous masks, which camouflage features and deprive facial expressions of their content, thus spoiling the pleasure of an exchange, long or short. Once more, social life has been seriously limited. And what is left of it has lost much of its appeal. Some stay at home out of fear, others simply because the pleasure of going out seems a thing of the past. What is more, the carefree exchange and the communication of personal opinions—even among friends (not to mention family members)—is no longer possible without reservation. Among risk-assessments, grudging compromises, and bandied words, reasonable conversations are few and far between. And whatever the effort to avoid the all-consuming subject matter, one inevitably ends up there again sooner or later. All else would be hypocritical and bespeak indifference or resignation. For how dreadful would it be if mankind would simply get used to this sorry state of affairs? It would spell the bankruptcy of all that makes life worth living.

Opportunities to escape at least temporarily from the current situation are ever fewer, for events, projects, and numerous visits to the studio, always a welcome source of diversion, have been shelved. Thus, only the void remains, and the question what will be next …

The current situation is taxing on many levels. It is more subtle and insidious than all preceding crises. By our own means, we cannot satisfactorily address the disrupting situation all around us. Which creates an oppressive feeling of impotence. It is cause for concern that our personal freedom and possibilities, in thought as well as action, both privately and professionally, are ever more restricted, and that we are left powerless in the face of so many governmental decisions. The restrictions and rules, threats and prohibitions, warnings and denunciations, which are reminiscent of wartimes and ever multiplying, have left our society scarred.

How can one neglect mental for the sake of physical health to such an extent? How can one forbid all that makes life worth living? How can one simply dispense with the magic of a smile on the street until further notice, put an end to the song of children in schools and kindergartens, prevent the meeting of elderly people in care homes? How can one imprison people for the sake of their own wellbeing and leave them without company? What is life without music, art, culture? Without concerts, parties, dance, and theater? And what of our children, to whom it has been suggested that they are the cause of the virus’ propagation and cannot give a hug to their grandparents, who, cloistered in quarantine, are forced to eat and live alone in their room, separated from the rest of the family? What new kind of human being will the youngest members of society become? What about children who grow up seeing only their masked mother’s eyes as they are fed at her warm bosom? How can one forbid young people to do sport together, to travel and engage in recreational activities, which provide a healthy balance to their everyday life at school? How can those young people grow into an open-minded and strong generation without any (or at least considerably reduced) social and physical contacts?

What mistrusting kind of world is this, where every person is a danger, the potential carrier of a terrible disease? What kind of pandemic-management is all of that testing supposed to be, which fosters fear and does not help to put an end to the disease? Should we not concentrate on those who are really ill, rather than worrying about asymptomatic ‚positive‘ cases? Should all that money not be invested into supporting hospitals and carers, so the ill and the socially disadvantaged can be cared for and working conditions improve? How much more unemployment, how much more insolvency, how many more restrictions can our society endure?

We cannot simply stand idly by or even get used to this! As this year comes to a close, I have no other wish than for us to muster all our might, so we may face this situation and our individuality not be blunted as it founders among the masses!

At this point, I would like to thank all of those who have brought much good to me during this extraordinary year, be it in the form of critical observations, the exchange of ideas, a shared dinner, a visit to the studio, or an acquisition. These things were important to me and a source of great joy, especially in a year where nothing has been at all self-evident. I am thankful that, somehow at least, things keep going!

I wish you a merry, warm, contemplative, and soothing Christmas (together with your loved ones, I hope), along with inner strength and prudence, some ease and good health, physical as well as mental, for a healthy and steady start into the new year!

Sincerely,

Sibylle Pasche

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Buone Feste!

A fine di quest’anno insolito e per la prima volta non posso mandarvi un riassunto annuale della mia attività artistica. Ed è triste che non posso nemmeno presentarvi tante novità dal mio laboratorio artistico. Sembrerebbe che lo strozzamento della vita sociale e gli annullamenti di tanti eventi privati e pubblici abbiano almeno dato spazio alla creatività, ma non è proprio così.

L’alternato ‚Lockdown-allentamento-e-nuovamente-scendere-a-quasi-zero‘ e le restrizioni aggravati hanno creato un vuoto dentro di me, che soltanto perché sono di natura positiva e battagliera, sono riuscita a sopportare. Ero convinta di essere pronta ed attrezzata ad affrontare tante cose nella vita, anche grazie alla mia esperienza di molti anni di una carriera artistica non sempre drittissima, dove non viene regalato mai niente. Ma invece mi pesa – devo ammettere – il resistere quotidianamente a piccoli ma consumanti accidenti e il continuo opporre resitenza con positività e creatività non passa senza lasciare traccia. Faccio fatica a liberare il mio spirito e dedicarmi serenamente a nuovi progetti allo studio. L’irrequietezza interiore che ha preso possesso di me durante questi ultimi mesi è logorante e stancante allo stesso tempo.

La parola mi sembra la forma d’espressione migliore e più adatta in questo stato d’animo e quindi vi mando per natale un messaggio in forma di ‚parola e immagine‘ al posto di ’scultura e spazio‘. – Uno scorcio del mio mondo da artista, madre, parte della società e individuo autonomo in un’anno insolito.

Lo scambio con le persone ha perso la sua spensieratezza e nell’arco di un solo anno si è trasformato il nostro rapporto con gli altri da un ’sereno insieme‘ o almeno un ‚accanto rilassato‘, in un ‚uno contro l’altro diffidente‘. Gli incontri hanno perso la cornice sostenente dell’atto di salutarsi. Ci proviamo con un saluto a distanza obbligatoria, rigidi e impacciati, oppure lasciamo perdere completamente. In ogni caso ci lascia una sensazione d’insoddisfazione fin dall’inizio. Le mascherine, oramai onnipresente, nascondono ogni tratto e mimica e soffocano la voglia di una chiacchierata spontanea. Il modo come ci scontriamo con gente sconosciuta per strada ha acquistato delle sembianze quasi animalesche. Si sta in agguato, si osserva con sospetto, si aspetta con prudenza prima di passare accanto, magari preferibilmente sul lato opposto della strada. La vita sociale è di nuovo quasi completamente congelata o talmente limitata che quel poco che è rimasto ha perso il fascino della spensieratezza e libertà. Ci sono quelli che si limitano per paura e quelli che si limitano perché non si divertono più e non vogliono accettare una vita limitata da nuove regole e divieti. Il peso di eventuali controlli, multe salate tramite lo stato e denunci da vicini, ci schiaccia ed è deprimente. Oltre a questo, ci sentiamo condizionati addirittura fra amici o in famiglia nel dire la propria opinione e nel rivelare il proprio punto di vista. Un dialogo schietto e sano è diventato un’eccezione fra il continuo calibrare della propria parola, tastare con prudenza e battibecchi. E se cerchiamo di evitare l’argomento completamente, si finisce comunque prima o poi di nuovo parlandone. Cosa normale e giusta, perché il contrario sarebbe solo ipocrita e dimostrerebbe di essere arrivati ad uno stato d’indifferenza e di rassegnazione, che sarebbe un’arrendersi imperdonabile. Che cosa succederebbe se l’umanità si abituassi davvero pian piano a questa malata situazione restrittiva? Sarebbe una dichiarazione di fallimento a tutti i lati belli e vivibili della nostra vita, alla libertà, alla democrazia e allo stato di diritto.

Le possibilità di evadere da questo stato deprimente almeno ogni tanto, sono diventati però sempre meno. Eventi, mostre, progetti e varie visite allo studio che avrebbero potuto essere uno svago dilettevole, sono stati sospesi o disdetti. Quello che rimane è il vuoto e la domanda come andrà avanti.

La situazione attuale è per tutti quanto molto stressante e consumante, a livello lavorativo, sociale, famigliare ed esistenziale. Si tratta di una crisi molto diversa da quelli precedenti, è subtile e perfida. L’impatto sociale di questi restrizioni logoranti e dell’austerità attuale non possono essere combattuti in modo vincente e soddisfacente dalle singole persone e con la propria volontà. E questo ci lascia un senso d’impotenza profonda. La nostra società e il mondo si trova in balia dell’ubiquità di questa crisi. È preoccupante che le nostre libertà e possibilità nel pensare e nell’agire, privatamente o sul lavoro, sono state ridotte in questa maniera e che siamo succubi senza voce di vari decisioni e azioni politici. I provvedimenti restrittivi tramite regole, minacce, divieti, rimproveri e delazioni, che ricordano tempi di guerra e che sono in continuo crescita, lasciano le loro tracce nella nostra società.

Come è possibile che la salute mentale e il bene dell’anima viene trascurato in questa maniera e in nome della salute? Come si può proibirci tutto quello che fa una vita vivibile e gioiosa, lo stare insieme, le passeggiate essenziali all’aria aperta? Come possiamo rinunciare in strada all’incanto di un sorriso che ci fa la giornata? Come si può proibire il canto negli asili e scuole, nelle case di ricovero e ospizi e lasciare gli anziani  – alla loro salute! – soli e rinchiusi dentro le loro camerette? Che vita è, senza musica, arte e cultura, senza concerti, feste, ballo e teatro? Che succederà ai bambini ai quali è stato indottrinato che sono un pericolo in questa pandemia, che non abbracciano più i loro nonni e che devono sopportare delle situazioni quarantenarie inimmaginabili in casa, vivendo e mangiando soli, divisi dal resto della famiglia per settimane? Che tipologia di essere umano verrà fuori dai più piccoli della nostra società, che non vedono che gli occhi delle loro madri, mentre vengono allattati al seno? Come si può togliere ai giovani di oggi tutte le attività al tempo libero, lo sport, lo stare fra amici e il viaggiare? Sono attività essenziali per lo sviluppo fisico e mentale, per la salute e per un equilibrio sano di corpo e spirito. Come possono questi giovani – senza oppure con contatti sociali estremamente ridotti – diventare una generazione aperta al mondo, sana e forte?

Il mondo oramai è pieno di diffidenze e crediamo in ogni altra persona un potenziale pericolo di contagio. La lotta contro la pandemia con la strategia di fare tampone su tampone fa impazzire tutti e suscita paure e isteria nel popolo, senza però arginare l’epidemia. Non sarebbe meglio concentrarsi su quelli più vulnerabili e gravi malati, invece di stare a contare tutti quelli positivi-senza-sintomi? E non sarebbe più opportuno aiutare anzi agli ospedali e infermieri con questi enormi fondi finanziari e combattere per condizioni di lavoro migliori? Quanta disoccupazione, quanti fallimenti e quanta restrizione di libertà può ancora portare la nostra società?

A tutto questo non possiamo assistere indifferentemente oppure cominciare ad abituarci! Mi auguro con tutto il cuore che troveremo insieme la forza di combattere contro questa situazione precaria che incide non solo sulla salute ma porta tanta pena e sofferenza e che troveremo il coraggio d’imporci come soggetti ragionevoli nella massa intorbidita.

A questo punto vorrei ringraziare a tutti quelli che mi hanno portato del bene e del positivo nell’arco di quest’anno: un’abbraccio, uno scambio d’idee, una  chiacchierata serena, una semplice cena, una visita allo studio, un’acquisto. Specialmente durante quest’anno tutte queste cose sono state per me di una grande gioia e d’importanza estrema! E sono molta grata che esattamente per questo le cose vanno e andranno avanti, sempre, in un modo o nell’altro.

Ora vi auguro di cuore un sereno, benefico e caloroso natale – e malgrado tutto preferibilmente nel cerchio ampio delle vostre famiglie! – e vi auguro tanta forza, un po’ di leggerezza, buona salute fisica e mentale, resilienza e serenità per un’Anno Nuovo migliore!

Calorosamente,

Sibylle Pasche

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Power of Stone in crazy Times

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Gerne hätte ich Ihnen diesen Herbst meine Atelier-Türe wieder geöffnet. Das Leben hat ja weitgehend seine normalen Strukturen zurückerlangt. Doch was ist das für eine Normalität? Mir macht es keinen Spass, unter diesen Konditionen einen Event ins Leben zu rufen. Ich verzichte vorerst darauf und hoffe, Sie im Frühling wieder bei mir begrüssen zu dürfen!

In der Zwischenzeit möchte ich Ihnen mit einer Auswahl von meinen Arbeiten erneut ein Lebenszeichen senden.

Kunst begleitet uns immer und überall, in guten wie in schlechten Zeiten. Es ist Aufgabe der Kunst, unsere Gesellschaft und unsere Welt jederzeit kritisch zu hinterfragen, Missstände aufzuzeigen, aber auch positive Impulse zu setzen. In turbulenten Zeiten, wo von heute auf morgen so viele uns selbstverständliche  Dinge auf den Kopf gestellt werden, ist das umso wichtiger.

Es wird einem bewusst, dass wir in einem äusserst flüchtigen Gleichgewicht leben. Das verlangt uns allen viel Kraft und Durchhaltevermögen ab und wir müssen umso mehr unser eigenes inneres Gleichgewicht bewahren und stärken. Wenn wir Vertrauen haben in uns selbst und in die ureigenen Zyklen der Welt, wenn wir gut gefestigt auf beiden Beinen im Leben stehen, dann ist es einfacher, den Kopf nicht zu verlieren und nicht vom Strom der Ereignisse mitgerissen zu werden. Solche Zeiten erfordern besondere Stärke, Wachsamkeit und Eigenverantwortung. Je genauer wir als selbstständig denkende Menschen hinschauen und beobachten, desto besser können wir uns eine eigene Meinung der Geschehnisse machen, differenziert urteilen, akkurat handeln und gefestigt durchs Leben schreiten.

Wo stehen wir heute? Wo sind die Werte, wo die Moral, auf die unsere gesellschaftlichen Strukturen gebaut sind? Meinungsfreiheit, Respekt und Empathie, wo sind sie nur geblieben?

Immer wieder geht der Blick für das Ganzheitliche und für die grossen Zusammenhänge im Meer der Informationen verloren und der feste, sichere Boden unter den Füssen beginnt zu wackeln. Immer öfter werden die moralischen Werte von Egoismus und Profitgier verdrängt. Immer ängstlicher schützen Mütter ihre Kinder, klammern wir uns an Materielles, immer verkrampfter wird unser Verhältnis zum Leben und erst recht jenes zum Tod.

Eng und düster wird die Welt, wenn Angstgefühle die Überhand nehmen, wir mit Scheuklappen durch das Leben gehen, besessen von der Idee der Erlösung durch die absolute Kontrolle. Dabei könnten wir uns auf ein äusserst ausgeklügeltes, gut funktionierendes System von Körper und Geist im Einklang zurückbesinnen und uns wieder vermehrt auf unseren gesunden Menschenverstand verlassen. Selbstvertrauen, Heiterkeit und Lebensfreude sind optimale Mittel gegen Angst, ein Lachen und eine warme Umarmung Elixier des Lebens. Das sollten wir nie vergessen.

In diesem Sinne möchte ich Sie dazu auffordern, sich auf die Urkraft, die von Steinen aller Art ausgeht, einzulassen, wenn Sie diese berühren oder Sie sich ganz einfach diese hier in Bildform zu Gemüte führen.

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I would have loved to welcome you again at my studio sometimes this autumn. Life has largely gone back to its normal forms, it seems. But what kind of ‘normal’ is this? Since I don’t find pleasure in organizing an event under the current conditions, I will refrain from doing so and hope to be able to welcome you all again in my studio in the coming spring.

In the meantime, I would like to send you a sign of life with a selection of my works.

Art accompanies us all the times, everywhere, in good and bad times. Art should question our society and our world, in order to reveal what is going wrong – but also support us with positive stimuli. In turbulent times, where so many things and certainties are being overturned from one moment to the next, this is even more important.

Currently, we become aware that we live in an extremely ephemeral balance. This requires a lot of strength and stamina from us and we have to keep and even strengthen our own inner balance. If we have faith in ourselves, if we trust our nature’s eternal, ever-repeating cycles, if we have both feet firmly on the ground, then it will be easier not to lose one’s head, and not to get carried away by this huge stream of news and events. Times like these require an extra amount of vigilance and individual responsibility. In our capacity of being independent, self-thinking individuals, and by observing closely, we are able to develop our own point of view about what’s happening, to come to discerning judgements and accurate actions, to go through life as a self-reliant person.

Where do we stand today? Where are our values and our morality, upon which our societal structures are based? Freedom of opinion and expression, respect and empathy – where have they gone?

Over and over, we are losing the holistic vision and the big picture of what is happening is being lost in a sea of information fragments. The firm and safe ground under our feet is beginning to shake. More and more often, our ethical values are being replaced by egoism and greed for profit. Increasingly, mothers protect their children anxiously from every possible and impossible danger, we all cling massively to our material goods. Our approach to life is more and more inhibited – not to mention our approach to death.

Our world gets narrow and gloomy, when anxiety rules, when we go through our life with blinkers, obsessed with the idea of salvation through absolute control. Instead, we should have more confidence again in our highly sophisticated system of mind, body and soul and we should count on common sense. Self-confidence, serenity, and zest for life are the best medicine against fear. A smile, a laughter and a warm embrace are elixir of life. We should never forget that.

In this spirit, I would like to invite you to engage with the elementary power that radiates from stones – solid and earthbound – to get some extra energy from touching them – or from just enjoying the pictures of this message. I hope they will remind of our roots and values.

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Quest’autunno avrei aperto molto volentieri le porte del mio Atelier per voi. La vita ha ripreso quasi interamente le sue forme normali. Ma di che normalità si tratta? Non mi diverto molto creare un evento sotto queste condizioni nuovi e quindi ho deciso di rinunciare per il momento e spero di rivedervi tutti a primavera!

Nel frattempo vorrei mandarvi un saluto tramite questa selezione di opere mie.

L’arte ci accompagna sempre e dappertutto, in tempi buoni che in tempi cattivi. Ci deve confrontare con noi stessi e analizzare criticamente la nostra società e il nostro mondo in ogni momento della storia. L’arte deve far aprire gli occhi, sensibilizzare e affilare i nostri sensi per non rimanere indifferenti. Ma non solo:  L’arte deve darci anche e sempre impulsi positivi, regalandoci serenità e speranza. In tempi turbolenti come oggi, dove vengono ribaltate cose che fino ieri davamo per scontate, questo compito è più importante che mai.

Ci rendiamo conto che viviamo in un equilibrio molto effimero. Questa cosa crea molta insicurezza e richiede tanta forza e resistenza. Dobbiamo conservare e rinforzare il nostro equilibrio interno. Se abbiamo fiducia in noi stessi e anche nei ancestrali cicli eterni del mondo, se stiamo con i propri piedi per terra, solidi e coscienti, allora è più facile a non perdere la testa e a non essere travolti dal fiume degli accadimenti. Sono tempi particolari che richiedono anche maggior attenzione e autoresponsabilità. Se osserviamo accuratamente, come esseri umani capaci di pensare e valutare autonomamente, ci possiamo fare delle idee più chiare di quello che sta succedendo e combattere saggiamente per le nostre esigenze e diritti.

Dove sono rimasti i valori e la morale su cui si basano le strutture di ogni società? Dov’è rimasta la libertà d’opinione e la libertà di manifestare il pensiero, il rispetto e l’empatia?

Nel mare delle informazioni rischiamo continuamente di perdere la visione olistica delle cose  e ci sentiamo mancare il terreno sotto i nostri piedi. Sempre più spesso i nostri valori etici vengono respinti dall’egoismo, dal menefreghismo e dall’avidità di guadagno. Sempre più paurose sono diventate le mamme che cercano di proteggere i loro bambini a tutti i costi da tutto e tutti e ci aggrappiamo alle cose materialistiche come se non ci fosse un domani. La nostra relazione con la vita è diventata poco sana e in conseguenza ancora peggio la relazione con la morte.

Il mondo è stretto e buio quando ci facciamo dominare dalla paura, ossessionati dall’idea della salvezza tramite il controllo assoluto delle cose. Invece potremo affidarci ad un sistema sofisticato e ben funzionante di reciprocità di corpo e spirito e contare sul buonsenso. Non dobbiamo mai scordare che la fiducia in sé, l’allegria e la gioia di vivere sono la miglior medicina contro la paura, e un sorriso, un’abbraccio caloroso è l’elisir per una vita sana e felice.

A questo punto vorrei invitarvi ad aprirvi mentalmente e per un attimo ‚alla forza della pietra‘, toccandola, oppure semplicemente guardando le immagini di queste pietre qui in forma di sculture mie. La pietra trasmette un’energia primordiale, solida e senza tempo, e spero tanto che riesca a ricordarci le nostre origini e valori.

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Ray of Light in crazy Times

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Da wir alle zu Hause festsitzen und jeder auf irgendeine Weise vom Shutdown betroffen ist, möchte ich Ihnen allen ein Lebenszeichen senden. Gerne hätte ich Ihnen auf diesem Weg eine Auswahl meiner neuesten Kreationen vorgestellt, leider sitzen diese nun aber in Italien fest. Momentan ist an eine Spedition nicht zu denken und auch nicht an das alljährliche Frühlings-Open House in meinem Atelier in Meilen.

Trotzdem, Kunst soll und kann unser Leben auch in diesen Zeiten mit einer wichtigen Botschaft erreichen und bereichern: Die uns jäh aufgezwungene Entschleunigung und der Stillstand sind auch eine Chance, uns wieder vermehrt auf die Grundwerte des Lebens und unserer Gesellschaft zurückzubesinnen. Innehalten, verschnaufen, durchatmen, aufschauen, den Horizont öffnen, die Oberfläche durchdringen und wieder einmal einen Tauchgang durch die Tiefgründe unseres Lebens machen. Die aktuelle Situation versetzt der Oberflächlichkeit und Schnelllebigkeit unserer Zeit eine ziemliche Ohrfeige. Für viele von uns bedeutet das Zeit, viel Zeit für anderes. Eine wohltuende bis gespenstische Ruhe ersetzen den frenetischen Alltag. Dankbar strecken wir unser Gesicht der wärmenden Sonne entgegen und vernehmen das beruhigende Zwitschern der Vögel. Körper und Geist und unsere viel strapazierte Welt können endlich ausruhen und sich regenerieren. Es ist Zeit, Dinge zu überdenken, alltägliche Strukturen umzuordnen, Fragen zu stellen, andere  Blickwinkel einzunehmen.

Kunst soll uns in diesen Tagen mehr denn je erheitern und unterstützen, sich selbst und die ausserordentliche Situation auszuhalten. Kunst soll nicht nur Kritik üben und provozieren, sondern vor allem auch Balsam für die Seele sein, verlässliche Ankerpunkte im Alltag. Gerade Skulpturen sind Felsen in der Brandung,  Ruhepole im Sturm, Findlinge, die gute und schlechte Zeiten überdauern. Erdgebunden, zeitlos, beständig. Sie sollen gerade in dieser aussergewöhnlichen Zeit Kraft und Hoffnung geben, Freude machen, Frieden schenken, Schönheit für Geist und Seele sein und zum Träumen anregen.

Ich wünsche Ihnen allen viel Ausdauer und Kraft, gute Gesundheit und eine Portion Heiterkeit, damit wir mit der neugewonnenen nötigen Umsicht sobald als möglich wieder in die Normalität zurückkehren können!

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As most of us are stuck at home, heavily affected by the shutdown, I would like to send you all at least a sign of life and hope. How much would I have liked to show you my newest creations, but they are stuck in Italy. At the moment, we can’t even think about a shipment or my annual springtime open house at my studio in Meilen/Zurich.

Nevertheless, art shall reach us especially in these tough times with an important message: The slowdown that we are facing now so unexpectedly, even the total standstill bear a chance to remember the core values of life and society. We are gently forced to pause, to breathe, to look up and widen our horizons, to abandon the surface and take a deep dive into the most hidden aspects of ourselves and our life.

The actual situation is quite a slap in the face of the superficiality and fugacity that so relentlessly shape today’s life. A lot of us suddenly face abundance of time – time for so many different things. Silence – sometimes pleasant, sometimes spooky – replaces our frenetic everyday life. Gratefully, we turn our faces to the warming sun and listen to the soothing chirp of the birds. Body and soul and thanks god also our strained planet finally have time to rest and regenerate. It is time to re-think many things, to re-arrange daily structures and change routines, to ask questions and take different points of view.

Art more than ever should exhilarate and support us in these days, so that we are able to endure this extraordinary situation – and ourselves in it. Art should not just criticize, shock or disgust us – it should send us positive vibes, now more than ever. Sculptures are solid rocks in troubled waters, islands of tranquility and peace, boulders that outlast good and bad times. Earthbound, timeless, enduring. They are here to give us strength and hope, to bring us joy, flatter our souls and stimulate our dreams.

I wish you all strength and patience, good health and a little bit of cheerfulness to get through this and to return back to our dear lives as soon as possible.

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Ad un tratto la quotidianità normale non esiste più. La vita è cambiata per tutti, tutti siamo rinchiusi in casa, più o meno fermi, e tutti quanti siamo colpiti di questo shutdown totale. Per cui vorrei mandarvi un segno di vita e un pensiero caloroso tramite una selezione di immagini di opere mie istallate in spazi aperti.

Per fortuna l’arte può e deve raggiungerci e arricchirci anche ora, e trasmettere un messaggio importante: la decelerazione imposta e l’arresto totale della vita normale è anche un’occasione per ricordarci dei valori di base della vita e della nostra società. Fermiamoci un’attimo, respiriamo lentamente e profondamente, alziamo gli occhi al cielo, allarghiamo i propri  orizzonti!  Lasciamo la superficie e facciamoci un viaggio all’interno profondo di noi stessi e della vita, alla scoperta dello sconosciuto che ci ha fatto comodo a non conoscere.

La situazione attuale è uno schiaffo alla superficialità, alla frenesia e al menefreghismo dei nostri tempi. Ora c’è il silenzio, un silenzio benefico, un silenzio che alle volte fa paura. Per tanti di noi questo significa ritrovare tempo, il tempo che non c’era più. Che goduria poter sentire il primo sole primaverile che scalda il nostro viso e sentire il canto tranquillizzante degli uccelli! Che piacere non sentire più urli ad alta voce o il rumore del traffico intenso! Finalmente si possono riposare corpo e spirito, la terra e il mare, il nostro mondo strapazzato. È l’ora di riflettere e di farsi delle domande. È il momento di cambiare il proprio punto di vista e i propri abitudini. È l’ora di cambiare il mondo.

Oggi, più che mai abbiamo bisogna di arte, non solo critica ma positiva, arte che tocca l’anima e che ci fa sognare, aiutandoci a sopportare noi stessi e la situazione straordinaria attuale. Sculture sono solide come delle rocce, sculture sono isole di pace nella battaglia quotidiana, isole di calma nella tempesta che resistono al tempo. Terrestre, fuori dal tempo, eterne. Mi auguro che possono aiutare a farci forza, a darci speranza e portarci pace e gioia.

In questo senso vi auguro di cuore la forza necessaria di resistere, buona salute e una bella porzione di spirito per stare sereni e tranquilli, in modo di poter ritornare alla normalità al più presto, con rispetto e la cautela necessaria.

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